Im Gespräch mit Robots Don’t Sleep!

Standard

Der perfekte Start in die Woche? Ganz klar ein Interview!

Wir haben Robert Koch mal ein paar Fragen über sein neues Projekt Robots Don’t Sleep gestellt. Wieso das Projekt diesen Namen trägt und welche Musik er gerade so hört, gibt es jetzt! 😉

Warum hast du dein neues Projekt Robots Don’t Sleep genannt?

Sasha (Sängerin von meiner Band Jahcoozi/auf BpitchControl) hat mir den Spitznamen Robot gegeben, weil ich immer an Musik gebastelt hab und damals auch sehr wenig geschlafen habe. Daher stammt der Name  Robot Koch und auch die Idee für den Namen Robots Don’t Sleep. Es war lange Zeit der Name von meinem Blog und es gab auch Shirts mit dem Namen. Als ich mich entschieden habe ein neues Projekt auf Four Music zu machen, fiel mir  zuerst dieser Name wieder ein, denn er ist direkt mit mir assoziiert, bildet aber eine Abgrenzung zur Musik von Robot Koch, eben nur eine eigene Identität, ein eignes Projekt, mit eigenen Namen.

 Wie habt ihr, John LaMonica und du, euch kennengelernt? 

Er hatte mich mal auf Soundcloud angeschrieben, mir gefiel seine Stimme sehr gut.

Dein neues Album wird ja einen ähnlichen Stil, wie dein letztes Album ‘The Other Side’, haben. Wieso hast du dich dafür entschieden?   

Auf The Other Side gab es erstmals Tracks mit John. Wie Nitesky, der sehr erfolgreich war und ist. Ich wollte also gerne mehr Songs mit John machen und als Four Music mich fragten ob ich ein Album auf ihrem Label machen möchte, habe ich eben John gefragt ob er ein ganzes Album für mein neues Robots Don’t Sleep Projekt mit mir machen wollte. Und so ist Mirror entstanden, das erste  Robots Don’t Sleep Album.

Hast du bei dem Album Mirrors etwas anders gemacht, als bei deinen alten Alben? 

Ja es unterscheidet sich dadurch, dass es konsequent auf Songs und Vocals setzt. Auf meinen eigenen Alben waren Vocals höchstens mal ein Feature bei dem ein oder anderen Song, oder als Sample oder Klangfarbe Teil eines sonst vorwiegend instrumentalen Tracks. Bei Mirror steht das Songwriting im Vordergrund und dadurch unterscheidet sich Robots Don’t Sleep zu meinen Solo Sachen als Robot Koch.

War es ein langer Prozess Mirrors aufzunehmen und zu produzieren? 

Es hat ungefähr ein Jahr gedauert, wobei es zum Schluss auch relativ schnell ging, als klar war in welche Richtung es gehen soll.

Mit wem würdest du gerne mal einen Song aufnehmen?

Es gibt so viele Künstler mit denen ich gerne arbeiten würde. Die Liste wäre zu lang. Es ist aber auch so, dass ich fast lieber mit neuen und noch unbekannten Künstlern arbeite als mit Bekannten, wobei ich auch da nicht abgeneigt wäre. Aber neue Talente zu entdecken und die Musik zusammen mit ihnen zu entwickeln ist definitiv sehr spannend und macht mir total viel Spaß.

Welche Musikrichtungen oder Bands beeinflussen dich in deiner Musik? 

Als Kind bin ich mit den Motown Tapes meiner Mutter groß geworden…Stevie Wonder, Temtations, Isaac hHyes….Später hab ich Metal und Hardcore für mich entdeckt und Bands wie Slayer, Pantera und Sick of it All abgefeiert. Ich hab mit 16 auch in einer Death Metal Band Schlagzeug gespielt. Dann kam ich mit ungefähr 18 über Hip Hop (Wu Tang Clan, Beastie Boys) zum auflegen und darüber zum produzieren.

 Ich bin sehr breit musikalisch sozialisiert, John Coltrane ist ein ebenso großer Einfluss für mich wie Moondog, Talking Heads, Aphex Twin, Four Tet, Brian Eno, David Bowie, Motörhead oder Augustus Pablo.

Hast du Pläne für die Zukunft oder Ziele, die du noch erreichen willst mit deiner Musik?

Ich will mich weiter musikalisch entwickeln und an neuen spannenden Projekten arbeiten und damit Menschen erreichen. Für mich ist es die größte Erfüllung das tun zu können und das Feedback zu bekommen, dass Leuten auf der ganzen Welt meine Musik etwas bedeutet und das die Energie, die ich da hineinstecke auch irgendwo ankommt.

Hast du für uns eine Albumempfehlung? Ein Album, das gerade bei dir rauf und runter läuft? 

Ich höre ganz viele grade, kann eher Künstler empfehlen als ganze Alben (schade eigentlich, früher habe ich viel Zeit gehabt und mich mit einem ganzen Album lange beschäftigt, heute checke ich eher einzelne Tracks einzelner Künstler, es gibt einfach zu viel Musik und ich bin nach wie vor sehr neugierig auf alles).

Ckeckt auf jeden Fall mal das Label Project Mooncircle auf dem ich auch veröffentliche…Graciela Maria, Raindog, Submerese oder Sieren sind Anspieltipps.

 Ansonsten…manche aktuelle UK Künstler gefallen mir, wie Synkro, Kidnap Kid, aber ich höre auch viele alte Sachen grade wie Nina Simone, Tim Buckley oder eben immer wieder Portishead, auf dem Konzert war ich vor kurzem und es war super.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Robert Koch für das Interview!

Natürlich haben wir uns auch die Musik angehört und siehe da – sie gefällt uns sehr gut! Das Album Mirrors wird dieses Jahr noch erscheinen. Wem die Musik jetzt schon total gut gefällt, der kann sich ja die EP Robots Don’t Sleep kaufen. Neben Don’t Wake Me sind noch drei weitere Titel zu hören. Uns gefällt die Musik richtig gut! Sie hat etwas ruhiges, aber auch cooles. So Bad und Little White Lies gefallen uns neben Don’t Wake Me auch noch gut. 😉

Hier habt ihr die Möglichkeit die Musik von Robots Don’t Sleep zu hören!

 

 

 

 

Werbeanzeigen

»

  1. Pingback: Robots Don’t Sleep ‘Don’t Wake Me’ | polacos.tv

  2. Pingback: Robots Don’t Sleep ‘Don’t Wake Me’ | polacos.tv

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s