Im Gespräch mit Wyoming!

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Wie wir ja gestern schon geschrieben haben, konnten wir beim diesjährigen Nürnberg Pop Festival ein paar Interviews ergattern und heute geht es gleich mit einem der Band Wyoming weiter! 😉

Wem der Name der Band noch nichts sagt, hier erstmal eine kleine Vorstellung der drei. 😉
Als Mitglieder von Wyoming dürfen sich Sänger David Stieffenhofer, Gitarrist Sascha Lukas und Schlagzeuger Manuel Lukas bezeichnen. Die Jungs kommen aus dem hessischen Lorch und machen seit März 2012 zusammen Musik, und das unsere Meinung nach wirklich gut! Am Freitag erschien ihr Debütalbum Fountain, welches wir uns nach dem Konzert am Samstag auch gleich kauften und wir müssen wirklich sagen, uns gefällt das Album richtig gut! In ihrer Beschreibung bei Facebook wurde ihre Musik mit „dem besten Soundtrack fürs nächtliche Autofahren durch die deutsche Provinz“ beschrieben, und da können wir wirklich nur zustimmen! Ihre Musik macht einfach Spaß zu hören und dudelt bei uns auch schon rauf und runter.. 😉 Unsere Favoriten sind Afterword, Goodbye My Deer!, Rapid. Eye. Movement. Sleep. und Memento.
Live haben uns Wyoming auch sehr gut gefallen! Seit September sind die Jungs auf Release Tour und haben noch zwei Konzerte in Frankfurt und Darmstadt vor sich. Also wer in der Nähe wohnt, dem können wir nur empfehlen hinzugehen! 😉

Wie oben schon erwähnt haben wir auch ein Interview mit der Band nach ihrem Auftritt führen können. Die drei waren wirklich super nett und was sie so zu erzählen haben, das könnt ihr nun hier lesen.
Viel Spaß! 😉

Wie würdet ihr euch als Band vorstellen?
David: Wie ist die jetzt genau gemeint? Also jetzt vorstellen auf der Bühne, in der Öffentlichkeit, oder…?

…also wenn Leute euch nicht kennen, was würdet ihr da sagen, was macht euch aus?
Sascha:
Ich glaube uns macht aus, dass wir Songs schreiben, die, ich sag mal grob noch in das Popschema passen. Wir versuchen aber trotzdem mit all dem zu spielen, was sozusagen die Popform einem vielleicht gibt. Grenzen aufzubrechen, Formen aufzubrechen, mit Sounds zu spielen, und das trotzdem aber alles in einem Song zu verpacken. Das ist glaube ich so die Idee.

Wie seid ihr auf euren Namen gekommen?
(lachen)
David: Ehm, das kam einfach irgendwann. Also wir haben uns überlegt, wie könnten wir uns nennen und dann haben wir uns ganz viele Wörter angeschaut. Als erstes fanden wir Wyoming einfach vom Wortbild her nur interessant, und dann haben wir uns noch ein bisschen damit beschäftigt. Also das ist ja ein Staat in den USA und wir haben uns damit beschäftigt quasi, was gibt es da? Also es ist ein sehr naturbelassener Staat und der Name kommt auch gar nicht aus dem Englischen eigentlich, sondern ist ein indianischer Name und heißt so viel wie „Weite Ebenen“, was dann auch sehr gut zur Musik gepasst hat. Für uns war auch sehr wichtig, dass wir einen Namen haben, der noch nicht so viele Assoziationen direkt weckt, wenn man ihn hört. Wie wenn man sagt, ne Band, die irgendwas mit Grün oder irgendwas heißt,  wo man sofort ein Bild im Kopf hat. Oder es gibt ne Band die hat einen ähnlichen Namen… Wir wollten nicht, das wir da verwechselt werden und das fanden wir eigentlich gut.

Wir würdet ihr euren Musikstil in drei Worten beschreiben?
Sascha:
Offiziell schreiben wir meistens so als Musikrichtung „Dream/ Independet Pop“. Um das so grob einzugrenzen. Aber es ist echt schwierig das Stiltechnisch in drei Worte zu fassen und in eine genaue Richtung zu lenken, einfach auch um sich teilweise offen zu halten, in welche Richtung man vielleicht noch gehen möchte. Also nicht so „das machen wir, und das werden wir auch immer so machen“, sondern vielleicht entwickeln wir uns ja auch noch weiter. Genauso wie bei unserem Namen Dream Pop, das lässt ja auch noch so ein bisschen was offen in welche Richtung es da geht, oder was es genau für Musik ist. Da muss man dann schon eher reinhören um zu wissen, was es einem dann sagen soll, oder ja, in welche Richtung sie geht.

Gibt es von euch schon ein Album zu kaufen oder erschien am Freitag euer Debütalbum?
Manuel:
Genau, am Freitag kam die erste Platte.

Habt ihr davor auch schon EPs oder Singles veröffentlicht?
David:
Nee, wir haben uns erst letztes Jahr gegründet und haben uns dazu entschlossen, dass wir direkt zusammen ein Album schreiben wollen. Das haben wir auch genauso aufgenommen. Jetzt hatten wir das Glück, dass das dann jemand herausgebracht hat.

War das heute euer erstes Konzert in Nürnberg?
David:
Nein das dritte.
Manuel:
Ja das dritte.

Habt ihr für uns eine Albumempfehlung? Ein Album, welches ihr gerade gerne hört.
Alle drei:
Ja!

Euer eigenes?
Sascha:
Auf der Hinfahrt haben wir das neue Album von Hjaltalin gehört. Das ist eine isländische Band, gar nicht mal so bekannt. Jein, also die haben hier auch schon getourt und haben jetzt, soweit ich weiß, auch das dritte Album herausgebracht. Das ist sehr sehr gut. Eine Band, die sich weiterentwickelt, auch in andere Richtungen und Neues ausprobiert. Das Album ist unfassbar gut geworden.
David:
Enter 4 heißt es, ne?
Sascha:
Genau, stimmt. Enter 4 heißt es.

Vielen Dank nochmal an Wyoming für das Interview!

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