Im Gespräch mit I Heart Sharks!

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Am Freitag in unseren Alben der Woche haben wir es schon angekündigt und heute präsentieren wir euch unser Interview mit I Heart Sharks!

So wir möchten auch gar nicht groß um den heißen Brei darum reden. Doch bevor ihr euch das Interview durchlesen könnt, gibt es noch kurz ein paar Infos! Wer von der Band noch nichts gehört hat, der kann sich gerne unseren Artikel über sie durchlesen. Wer die Band schon kennt und sie unbedingt live erleben will, der hat Glück, denn die Jungs sind ab Ende April unterwegs. Für die Tourdaten HIER klicken. Zudem spielen sie auch dieses Jahr auf dem Hurricane und Southside Festival. Ihr zweites Album Anthems kann man sich ab dem 28. März kaufen!

So das war alles wichtige zu I Heart Sharks und wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen! 😉

          2011 erschien euer Debütalbum „Summer“, wieso hat es so lange gedauert bis nun das zweite Album erscheint?

Pierre: Wir wollten nicht wieder das Gleiche machen, wozu auch? Wir haben uns in dieser Zeit sehr viel verändert, wie Menschen das so machen. Wir sind besser in Sachen Songwriting geworden. Practice macht eben Perfect. Wir sind noch sehr weit von Perfekt entfernt, aber haben sehr viel geübt.

Martin: Wir waren auch sehr viel auf Tour und haben Konzerte gespielt – die übrige Zeit wurde dann für das Album genutzt. Aber so viel Zeit bleibt dann auch gar nicht für das Album. Insofern sind wir eigentlich ganz gut in der Zeit.

  Wie würdet ihr „Anthems“ in drei Wörtern beschreiben?

Pierre: Besser als Schokolade.

Simon: … und deswegen anhören!

Was oder wer hat euch für euer Album „Anthems“ inspiriert?

Pierre: Musikalisch alles ausser Reggae und Hardcore. Wir lieben es, wie poppig Prince und Friendly Fires sind, und wie ernst The National und Interpol klingen – beide haben aber Humor und Selbstironie, zwei Dinge die man unbedingt haben muss, wenn man tolle Musik machen möchte. Filme haben uns auch sehr beeinflußt, die Texte sind bei “Anthems” eher wie Geschichten im Gegensatz zu den Statements, die man auf “Summer” findet.

Simon: Oft war es auch das Reisen. Wir haben dieses Mal nicht nur in Berlin am Album gearbeitet, sondern auch große Teile in Manchester bei unserem Produzenten Joe Cross aufgenommen. Wenn man sein eigenes zu Hause verlässt dann erlebt man so viel neues, sieht so viele neue und andere Dinge und Menschen um sich herum. Und manchmal passiert einem auch unverhofft etwas ganz verrücktes. Das ist immer Inspiration.

Habt ihr Druck (von außen oder von euch selber) empfunden, während ihr an dem Album gearbeitet habt?

Pierre: Berlin kann manchmal ein bisschen zu doll werden – vorallem dieser stahlgraue Himmel. Einmal bin ich nach Rügen geflüchtet und habe dort in einem kleinen Haus ein paar Songs geschrieben, um keinen Kontakt mit der echten Welt zu haben. Das hat geholfen.

Martin: Großer Druck war es eher die Arbeiten an dem Album zu beenden, man hätte immer weiter arbeiten können. Es war immer wieder gut ein paar neue Songs auf Festivals zu probieren. Wenn die Leute gehen, merkt man, dass der Song den Leuten nicht zusagt. Das kam zum Glück nicht vor.

  Wie haben eigentlich  I Heart Sharks und Wilhelm Tell Me zueinander gefunden? Wird es in Zukunft mal einen gemeinsamen Song geben?

Pierre: Ich hatte vor zwei Jahren einen permamenten Ohrwurm von ihrem Song “So Into You”, und habe mir gedacht, dass es endlich mal weggehen würde,  wenn ich einen Remix davon mache. Wir haben Remixe getauscht – ich habe “So Into You” gemacht, und Henning einen von “Summer”. Seiner ist viel besser geworden und wir wollten danach unbedingt mit ihm arbeiten. Drei Songs von dieser Platte sind quasi gemeinsame Songs, da Henning die mitgeschrieben hat – “Eleanor”, “Reykjavik (Stay Here)” und die erste Single “To Be Young”. Er ist ein sehr talentierter Mensch, der das manchmal selber nicht weiß.

Was wollt ihr noch in der Zukunft erreichen? Habt ihr Pläne bzw. Ziele?

Pierre: Die Sängerin von Oh Land als Freundin haben? Ist sie nicht großartig? Vielleicht sollten wir uns was realistisches wünschen, wie Welt-Domination. Ich glaube letzteres ist erreichbarer.

Martin: Coldplay als Vorband zu engagieren.

  Habt ihr momentan ein Lieblingsalbum oder ein Album, was ihr gerade am liebsten hört und was ihr uns empfehlen könnt?

Pierre: Tatsächlich. “Gossamer” von Passion Pit läuft bei mir die ganze Zeit auf dem iPod, und unser Live-Bassist hat mir zum Geburtstag “The Boxer” von The National auf Vinyl gekauft. Beide sind perfekt.

Martin: “Trouble Will Find Me” von The National ist ein Meisterwerk und “Piramida” von Efterklang Perfektion. Vor jedem unserer Konzerte läuft mindestens ein Track von Justin Timberlake, meist “My Love”. Dieser Rhythmus ist ganz groß!

Simon: Ich höre in regelmäßigen Abständen wieder das neue Album von Kanye West. Wenn ich es dann zwei Mal gehört habe bin ich wieder ganz fassunglos und versteh überhaupt nicht mehr was er sich dabei gedacht hat und hab das Gefühl da ist nur Lärm auf der Scheibe.. und beim nächsten Hören gehts wieder sehr gut!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Pierre, Simon und Martin für das Interview und wünschen euch viel Erfolg mit dem neuen Album!

Für euch gibt es jetzt die brandneue Single To Be Young!

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